Archiv für den Monat: Juni 2013

Feier zur Baugenehmigung!

Wir waren der Meinung, dass wir nach fünf Monaten Wartezeit auf unsere lang ersehnte Baugenehmigung mit unseren Freunden anstoßen und feiern mussten. Jemand aus der Gruppe hatte die geniale Idee, dass wir es uns auf unserem Grundstück mit Getränken und kaltem Buffet gemütlich machen. Wegen der Kurzfristigkeit konnten natürlich nicht alle. Wir waren dann 10 Leute, die -fast wie beim Turnier- unter einem Pavillon und auf unseren Campingstühlen den Abend verbracht haben. Jeder hat etwas mitgebracht, damit hat sich unser Aufwand in Grenzen gehalten. Es gab leckere Bouletten, Salate, Bier und nette Gespräche. Aufgrund der Waldnähe konnten wir nicht grillen, was uns nicht störte. Der Abend endete irgendwann, als die Zahl der Mücken ein Maximum erreicht hatte. Hier ein kleines Bild, als es schon recht dunkel war:

bgfeier_004.jpg

Wir haben die Baugenehmigung!

Heute morgen haben wir per Mail die Baugenehmigung erhalten. Sowohl die blaue Dachfarbe als auch die geringe Überschreitung der GRZ wurden befreit. Wir haben es nach fünf Monaten Wartezeit endlich geschafft! Das muss gefeiert werden, und zwar gleich am Samstag, 22. Juni um 18 Uhr auf unserem Grundstück!

Baustrom und Telefon beantragt

Uiuiuiui, ich fürchte, ich hätte den Baustrom doch einige Wochen bzw. Monate früher bestellen müssen. Bei Eon-Edis soll das Ganze 6-7 Wochen dauern, und der Elektroinstallateur hätte nach seiner Aussage auch noch 4 Wochen Zeit (Dies wären nach meiner Rechnung bis zu 11 Wochen (fast drei Monate). Sollten wir nun doch wider Erwarten in Kürze unsere Baugenehmigung erhalten, dann haben wir wohl ein kleines Problem.

Daher habe ich heute den Baustrom bei einem ortsansässigen Elektrobetrieb in Falkensee bestellt, und einen Telefonanschluss bei der Telekom. Laut dem sehr freundlichen Sachbearbeiter an der Telekom-Bauherren-Hotline (0800 3301903) müsste man hier mit ca. 3 Monaten Vorlauf rechnen. Angesichts des geplanten Einzuges zwischen November 2013 und März 2014 sollte dies kein Problem sein. Telefon sowie DSL werden ja zum Glück nicht zum Baubeginn benötigt.

Mit dem Thema Bauwasser beschäftige ich mich ein andermal.

Weitere Unterlagen zu Baubehörde geschickt

Wir hätten es uns ja schon denken können, aber: Natürlich durfte man neben dem Feiern nach der hart erkämpften blauen Dachfarbe nicht vergessen, dass dies nicht das letzte Problem vor unserer Baugenehmigung sein konnte. Da unsere eigentliche Sachbearbeiterin krank ist, hat unseren Fall nun ein Kollege übernommen. Dies kann gut sein – oder schlecht?! Dieser hat noch zwei Probleme im Bauantrag gesehen, anbei dann unsere nun vorgeschlagene Lösung:

  1. Die Eingangsüberdachung hat einen zu geringen Abstand zur Grundstücksgrenze. Dies haben wir gelöst, indem das ganze Haus einen halben Meter nach hinten, zum Wald hin, verschoben wird. Dadurch musste der Vermesser noch einmal neu zeichnen.
  2. Unsere GRZ (Grundflächenzahl) beträgt 0,2. Bei einem Grundstück von 949 m² würde man 189,8 m² errechnen. Leider jedoch muss laut dem Bebauungsplan eine Fläche zum Schutz des Waldes von der Grundstücksfläche abgezogen werden. Dem schließen wir uns auch an. Die Baubehörde meint nun aber, es müsse auch die auf unserem Grundstück liegende „Spielplatz- und Freizeitfläche“ anteilig davon abgezogen werden. Nun stellt sich die Frage, wie die folgende Formulierung im B-Plan auszulegen ist: „Bei der Ermittlung der zulässigen Fläche … können der Fläche des jeweiligen Baugrundstücks die Gemeinschaftsfläche der Spiel- und Freizeitfläche anteilig hinzugerechnet werden.“ In der Begründung zum B-Plan steht, dass die Spiel- und Freizeitfläche separat von den Baugrundstücken liegt. Dafür war die Formulierung im B-Plan „hinzugerechnet“ auch logisch und nachvollziehbar. Die Behörde möchte uns aber von dieser zum normalen Preis erworbenen Fläche nur ein Viertel „geben“. Ich glaube die Erläuterungen hier sprengen etwas den Rahmen, vielleicht muss ich es demnächst noch einmal neu formulieren…

Jedenfalls haben wir an dem Wochenende die geänderten Unterlagen an die Behörde geschickt, und haben erst einmal den Denkfehler der Behörde „mitgemacht“, Hauptsache wir bekommen eine Baugenehmigung. Wenn aber nun aufgrunddessen eine Ablehnung oder „Versagung“ kommt, müssen wir wohl wieder den juristischen Weg einschlagen, und evtl. mit der Gemeinde auseinandersetzen.