Archiv für den Monat: Juli 2013

„Grundsteinlegung“

Nun ja, irgendwie fehlt bei uns dieser symbolische Schritt der Legung des Grundsteins. Aber wenn man so will: Heute wurden die ersten Steine auf die Bodenplatte gelegt, beginnend in den vier Ecken. Da der netterweise von unserem Bauleiter ausgeliehene Stromerzeuger doch für die Steinsäge ausreicht, konnte ich heute früh gegen 7:30 Uhr im letzten Moment das bereits ausgeliehene Gerät von Zeppelin wieder ausladen lassen (94 kg!) und den Mietvertrag wieder rückgängig machen. Da hätte ich ja doch an meinem Urlaubstag noch etwas länger schlafen können. Aber ich will ja nicht klagen, schließlich ist es eine Geldausgabe weniger! Und ab Donnerstag haben wir ja dann den echten (Bau-)Strom! Fotos von heute früh hier.

Bodenplatte gegossen

Da bin ich wohl wieder zu spät gekommen. Für 12 Uhr war die Bodenplatte terminiert, um 14:30 Uhr war ich am Grundstück, und da war dann schon die Folie drüber, und die Arbeiter haben ihre Sachen eingepackt. Eine Folie legt man über die frische Bodenplatte, damit der Beton bei der Witterung nicht zu schnell trocknet und dann Risse schlägt. Außerdem schützt sie auch vor anderen äußeren Einflüssen. Unter der Folie laufen chemische Prozesse ab, und der Trocknungprozess läuft mit dem richtigen Timing ab.

Bodenplatte unter Folie

Bodenplatte unter Folie

Da die Steine für den Hausbau -aufgrund Mangels an Fahrern- erst am Mittwoch geliefert werden, hat die Bodenplatte und damit auch die Baustelle nun „frei“ bis Mittwoch.

„Doppelstabmatte“

Ich glaube wir können hier bald noch ein Glossar einfügen… Was man alles so beim Bauen lernt! Da wir beide frei hatten, haben wir nach dem vormittäglichen Besuch auf unserer jetzt „Baustelle“ den Tag genutzt, um uns auf Händlerausstellungen mit dem Thema Gartenzaun, Balkon- und Treppengeländer zu beschäftigen. Der Weg führte uns von Berlin nach Werder, Teltow und Blankenfelde-Mahlow, bis wir nachmittags dann wieder auf unserem Grundstück einkehrten.

Neben dem durchwachsenen Eindruck, den man bei den Händlern gewinnen konnte, wissen wir nun, dass der Klassiker unter den Zäunen aus mehreren sogenannten Doppelstabmatten besteht. Was das ist? Siehe Wikipedia („Zaun“):

„Bei einem Gittermattenzaun aus Stahldrähten unterscheidet man handelsüblich zwischen Einstabmatten und Doppelstabmatten. Bei Einstabmatten sind jeweils ein waagerechter und ein senkrechter Stahldraht, bei Doppelstabmatten jeweils zwei waagerechte und ein senkrechter Stahldraht miteinander verschweißt. Sowohl Draht- als auch Metallzäune sind heute in der Regel zum Schutz gegen Korrosion verzinkt, zunehmend zusätzlich auch farbig pulverbeschichtet.“ Das sind Matten, die ca. 2,50 m breit sind und in unserem Fall maximal 1 m hoch sein dürfen.

Da dieser Zaun die Farbe unseres Daches sowie der Fenster und Türen haben soll, soll er dunkelblau sein. Zäune können ganz schön teuer sein, um so erschreckender, wie Händler teilweise auftreten. Auch aus diesem Grund liegt unsere Priorität erst einmal auf dem Abzäunen zum Wald hin (Wildschweine!). Laut mehreren Händlern sei es dafür ausreichend, einen verstärkten Doppelstabmattenzaun mit Rasenkantensteinen im unteren Bereich zu haben. Ein Händler behauptete doch tatsächlich, er hätte von Wildschweinen gehört, die eine Zaunhöhe von 1,80 m überwunden hätten. Unsere Gedanken und Fantasien dazu behalten wir lieber für uns.

Unser Burggraben …

Warum der Titel? Naja, das war mein erster Eindruck, als ich unser Grundstück heute sah. Aber als Leser mehrerer anderer Hausbau-Blogs konnte ich mir schon denken, dass das die Gräben für die heute noch kommenden Streifenfundamente sein mussten.

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Aber: Mein heutiger Besuch des Grundstückes diente in erster Linie dazu, unserem Rohbauer das Wasser-Standrohr zu übergeben, damit ab morgen schon einmal Bauwasser verfügbar ist. Das Stromthema bleibt wie gehabt. In dieser Woche möchte uns freundlicherweise noch unser Bauleiter mit einem Generator aushelfen, für die nächste Woche (nur von Montag bis Mittwoch, ab Donnerstag soll ja der „richtige“ Strom kommen) soll wegen stromfressenderer Gerätschaften ein etwas größerer Stromerzeuger für den Strom sorgen. Dies übernimmt dann derjenige,

  • der trotz seiner beruflichen Nähe zu dieser Branche es geradezu sträflich vernachlässigt hat, sich rechtzeitig (bereits bei Bauantrag im Januar 2013) bei der regionalen Konkurrenz um Baustrom zu kümmmern, sowie
  • der diese Zeilen schreibt und sowieso gerade -rein zufällig- Urlaub hat

→ Ich 😎 . Ich habe mich heute umgeschaut, und denke, dieses Teil dann bei Zeppelin Rental in Falkensee zu mieten. Immerhin 80 kg wird es wiegen. Guter Laden für alle, die mal Baumaschinen benötigen.

Ansonsten habe ich heute der Telekom mitgeteilt, dass ich statt des Standard-(analog)-Anschluss gerne doch lieber den „IP-basierten“ hätte. Dafür sprechen ein paar Punkte wie u.a. mind. zwei Telefonleitungen und 3-10 Rufnummern. Vergleichende Übersicht siehe hier! Erschrocken hat mich dann allerdings doch die Aussage des Mitarbeiters von der Bauherrenhotline, dass die Telekom am 30.11.13 unseren Anschluss in Berlin abschaltet, um ihn dann am 01.12.13 in Brieselang zu aktivieren. Eine Übergangsphase ist beim Umzug mit der Telekom nicht vorgesehen. Aber diesen gewünschten Umzugstermin kann man bei Bedarf noch ändern lassen, was wir dann bestimmt noch tun werden, wenn wir mehr wissen.