Archiv für den Monat: Juli 2015

Besuch vom Autor der Festschrift zum 90. Geburtstag von Brieselang

Heute hat uns der Journalist Bernhard Neitzsch besucht, der von der Gemeinde Brieselang die Aufgabe bekommen hat, die Festschrift zum 90. Geburtstag von Brieselang zu erstellen. Zu diesem Zweck hat er -wie wir- einen Blog online gestellt: www.brieselang90.de. Schon vor einiger Zeit hatte er einen Aufruf gestartet: Gesucht werden Fotos und Geschichten aus der Gemeinde Brieselang von den Anfängen bis heute. Explizit angesprochen haben wir uns gefühlt, als auch Hausbauer mit aufgeführt wurden: Von dem ursprünglichen Grundstück über die Bauphase bis hin zum heutigen Bild sei es interessant zu sehen. Genauso sei es spannend, wie die Brieselanger heute ihre Gemeinde sehen. Und so habe ich ihm eine Mail geschrieben, in der ich den Fragebogen ausführlich ausgefüllt habe. Wie vermutet hat dieses sein Interesse geweckt, auch wenn wir „Neu-Zugezogene“ sind.

Unser Haus am 24. Juli 2015: links das Gartenhäuschen, rechts der Carport; mittig die Hollywoodschaukel!

Unser Haus am 24. Juli 2015, fotografiert von Bernhard Neitzsch. Bildunterschrift bei seinem Blog: Ihr Traumhaus. Nur die blauen Dachziegel. Aufgabe für den Gemeinderat. Blau?

Er kam an unserem letzten Urlaubstag bei schönstem Sommerwetter mit dem Fahrrad vom Rathaus aus angeradelt. Im Einstiegssatz fiel bei ihm „nur ein Viertelstündchen…“. Tatsächlich war er dann fast zwei Stunden bei uns. Er hat uns viele interessante und interessierte Fragen gestellt. Das Gespräch war sehr angenehm, es hat ihn wirklich alles interessiert, daher war es schwer, ein Ende zu finden. Am Schluss hat er ein paar Bilder von uns und unserem Haus gemacht, die ich hier freundlicherweise einbinden darf. Auf seinem Blog sind diese in der Galerie zu finden.

Ich breite unseren kompletten Bebauungsplan vor uns aus.

Unser Bebauungsplan wird noch einmal hervorgeholt.

In seinen Blog sind wir dann schon einmal ‚reingerutscht. In der Festschrift selbst wird es voraussichtlich nur kurz erwähnt werden. Zumindest dürfen wir uns in die lange Reihe derer einsortieren, die an ihrem Brieselang die ähnlichen Dinge lieben oder kritisieren.

Gartenmöbeln mit Toleranz begegnen

Ein verbales Highlight aus drei Wochen „Arbeitsurlaub“ am Garten war das Folgende. Ich durfte diverse Gartenmöbel und einen Holzunterstand zusammenbauen, immer nach gründlichem Studium der Aufbauanleitung sowie der Pflegehinweise. Die Anleitungen sind überwiegend schlecht geschrieben, im konkreten Fall mag es auch ein Übersetzungsfehler sein. Hier ist der Originalsatz aus den Pflegehinweisen zu unserer neu erworbenen und zusammengebauten Multifunktionsliege:

Grundsätzlich gilt: Da Gartenmöbel Wind und Wetter ausgesetzt sind, muss man diesen mit einer gewissen Toleranz begegnen.

Nun, ich denke, dass wir recht tolerante Menschen sind; inwieweit sich dieses dann auch auf etwaige spätere Abnutzungserscheinungen unserer Gartenmöbel bezieht, werden wir wohl erst noch sehen.

Beleuchtung Carport und Gartenhaus

Unser favorisierter Elektriker durfte heute bei uns den Carport sowie das Gartenhaus elektrisch anschließen: Je eine Bewegungsmelder-LED-Leuchte sowie Steckdosen und Lichtschalter gehörten dazu. Die Kabel hatte er bereits zu Beginn der Gartenarbeiten durch das Leerrohr am Haus durch den Garten hin zu den Außengebäuden gelegt. Die Leuchten hatte ich nach -wie immer- umfassender Online-Recherche vorab gekauft. Am Carport habe ich mich für die Steinel XLED Home 1 in weiß (12 Watt) entschieden, am Gartenhaus sollte es zur Abwechslung eine Osram Noxlite LED (8 Watt) sein. An die individuelle Einstellung der Bewegungsmelder beider Leuchten geht es frühestens heute abend, ansonsten später, in der dunklen Jahreszeit. Beide sind so versteckt installiert, dass man sie nicht sofort sieht. Dafür müssen wir den kleinen Nachteil in Kauf nehmen, dass sie auch erst angehen, wenn man direkt darunter steht. Das ist aber für unsere Zwecke ausreichend. Hauptsache eine Beleuchtung ist vorhanden!

Erstes Grillen/Hauseinweihung

Wir haben Freunde eingeladen, um die Hauseinweihung und die „Fertigstellung“ unserer Außenanlagen zu feiern. Naja, zumindest das, was wir in der ersten Woche unseres Urlaubes schon geschafft haben. Was noch fehlte, waren Gartenmöbel. Und ebenso fehlte ein zweiter oder einfach ein größerer Grill. Weil: Wenn sich ca. 10 Leute hungrig bei Dir zu Hause befinden, dann bringt es ein kleiner Camping-Grill einfach nicht so. Das stand ganz im Gegensatz zu den von mir gekauften Fleischmassen, von denen dadurch nur gefühlte 20% an dem Abend konsumiert werden konnten. Manchmal schätzt man halt vorab falsch die Lage ein, oder vergisst es, sich ausreichend mit einem Thema zu beschäftigen. Zumindest durfte keiner Durst leiden, auch dafür war ein sehr ausreichender Getränkevorrat vorhanden. Alles in allem war es aber trotzdem nett mit allen!

Rindenmulch

Wir haben ja ca. 6 Bäume. Unser Gartenbauer hat diese schon ganz gut rund eingeformt mit Palisadensteinen. Um etwas das Unkraut auf der Baumscheibe zu vermeiden bzw. dieses schneller zu sehen, und um als Feuchtespeicher zu dienen, haben wir beim Gartenbaumarkt unseres Vertrauens mehrere Säcke Rindenmulch gekauft. Was wir vorher nicht wussten: Das gibt’s jetzt auch in mehreren Farben! Meine Versuche, meiner Frau den rotfarbigen Mulch auszutreiben, endeten -wie so oft- im Nachgeben. Und am Ende muss ich sagen: Sieht gar nicht so schlecht aus, vor allem im Kontrast zum grünen Rasen! Was wir allerdings unterschätzt haben: Die Menge. Egal was Ihr vorher abschätzt, kauft mehr! Für unser Beet vor dem Haus haben wir hellbraunen Mulch verwendet.