Archiv für den Monat: Februar 2016

Neue Erkenntnis zur Gartenplanung

Bereits auf der Messe Gartenträume vor zwei Wochen haben wir Folgendes mitgenommen: Bei der Gartengestaltung kann man sich zwar direkt an Gartenbaufirmen wenden. Allerdings sind Gartenbaufirmen eher Spezialisten in der Durchführung, als für eine kreative, ästhetische und auch sinnvolle Planung. Für das Letztere gibt es schließlich den eigenen Berufszweig „Garten- und Landschaftsplanung“. Anfänglich zitterten die Münzen meines Geldbeutels beim Gedanken daran zwar etwas, weil ich dachte: Oh Gott, noch jemand, der Dein Geld möchte… Mittlerweile habe ich es aber auch eingesehen: Wir haben bereits ein Traumhaus auf einem Traumgrundstück in Traumlage. Nun soll es natürlich auch kein 08/15-Garten werden. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Bisher setzen sich unsere Außenanlagen zusammen aus: einem Carport, einem Gartenhäuschen, einem Kaminholzunterstand, dem Eingangsbereich, Terrasse. Pflanzentechnisch haben wir uns bisher zurückgehalten. Außer dem Baumbestand besteht der Garten nur aus Rasen. Damit durfte sich das Ganze seit letztem Sommer auch „Garten“ nennen.

Da unsere Kreativitätsmaschine -genannt Sylvia- immer noch viele Ideen im Kopf hat, die nach Umsetzung dürsten, haben wir uns jetzt für die Zusammenarbeit mit einem Garten- und Landschaftsplaner entschieden. Dieser geht an das Thema unter anderem auch nach einem Feng Shui-Ansatz heran. Die Ausführung dagegen wird ein regionaler Gartenbauer übernehmen, der dann von unserem Gartenplaner instruiert und beaufsichtigt wird. Das kennt man ja bereits vom Hausbau mit dem Bauleiter.

Besuch auf Messe „Gartenträume“ in Berlin

Für fast alles gibt es heute eine Messe. So kam uns die Messe „Gartenträume“ an diesem Wochenende in Berlin ganz recht. Wir haben zwar seit dem letzten Jahr einen Garten, aber doch irgendwie keinen richtigen Garten. Was heißt das? Na ja, wie definiert man einen Garten? Laut Wikipedia ist Garten „…ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen unter mehr oder minder intensiver Pflege mit Hilfe von Gartengeräten angebaut werden…“. Wenn man unter Pflanzen einen Rasen und ein paar Bäume versteht, dann passt das bei uns ja schon. Ihr merkt jetzt bestimmt, was ich meine. Gartenarbeit wird ja unserer Meinung nach stark überbewertet, wir wollen wie so viele Messebesucher einen pflegeleichten Garten. Für mich heißt das: soll schön aussehen und zur Entspannung einladen, dabei aber so wenig Arbeit wie möglich machen. Sylvias und mein Wunsch ist es nun aktuell, den Garten durch ein paar Gestaltungselemente etwas ästhetischer zu gestalten als jetzt. Beispiel: ein hübsches Hochbeet, eine befestigte Standfläche für unsere Hollywood-Schaukel, u.a.. Momentan ist ja im Wesentlichen ein viereckiger Rasen vorzufinden. Dieses gilt es etwas aufgelockerter zu gestalten. Dazu haben wir auf der heutigen Messe mit einigen Garten- und Landschaftsbauern hergestellt, und der eine oder andere wird sich die Situation demnächst mal konkret anschauen und uns einen Vorschlag machen. Der, der unsere Ideen am besten umzusetzen scheint, wird dann unseren Auftrag bekommen. Mein Wunsch ist dabei, jetzt ein Rasenbewässerungssystem verlegen zu lassen. Das ist im Gegensatz zu anderen bisher gehörten Aussagen nicht unbedingt schlechter jetzt einzubauen, als bereits vor der Ansaat. Denn 1. so groß ist der Eingriff in den Boden gar nicht, und 2. kann man jetzt schon gut sehen, wo der Rasen wie wächst.