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Ein Problem beseitigt… / Subunternehmen

… zwei neue kommen dazu. So ähnlich läuft alles gefühlt nach unserem Hausbau ab. Wir haben wohl auch gerade eine schwere Zeit erwischt, da an Handwerker fast nicht heranzukommen ist, da ihre Auftragsbücher meist sehr voll sind. Es geht um die Beseitigung der Umzugsschäden sowie Nachbesserungen.

Eigentlich lernt man schon in der Schule, dass sich in einer modernen Wirtschaft wie der unseren stets Angebot und Nachfrage ausgleichen müssten. Theoretisch zumindest. Nachfrage gäbe es genug, jetzt mal unabhängig von unserem Haus. Immer mehr Menschen wollen sich in Berlin/Brandenburg ein Haus bauen (lassen). Zusammen mit dem leichten Winter bzw. dem frühen Frühling sind zurzeit die meisten Branchen voll ausgelastet. Ich frage mich, warum werden dann jetzt bei gestiegenem Bedarf nicht mehr Menschen eingestellt, richtig in Brot und Arbeit gestellt? Aber nein, wir schlagen uns mit einem „Sub“ nach dem anderen herum (damit ist kein Nahrungsmittel gemeint) und vereinbaren immer wieder Einzeltermine, am verschachteltesten war es noch mit unserer Küche. Wenn es mal Subunternehmen wären. Wir haben es aber meist mit einzelnen Menschen zu tun, die nicht in einer Firma angestellt sind mit all den Vorteilen, sondern alleine ihre Arbeitskraft an andere Firmen verkaufen. Da ist es dann auch kein Wunder, dass Arbeitszeiten nicht ganz so eng ausgelegt werden, wenn alles auf die eigene Kappe geht. So wird dann auch am Wochenende sowie feiertags gearbeitet, da auch ein sehr hoher Arbeitsdruck herrscht.

Ein Firmenchef erklärte mir einmal, warum er jetzt nicht mehr Mitarbeiter einstellt: Jetzt würde er Mitarbeiter einstellen, weil es gerade brummt. Irgendwann würde die Nachfrage aber wieder sinken, und dann müsste er diese Mitarbeiter wieder kündigen, was ihm sehr schwer fallen würde. Das Argument kann ich zwar im Ansatz nachvollziehen. Allerdings ist der Preis dafür aus meiner Sicht das Folgende:

  • die vorhandenen Mitarbeiter müssen mehr leisten, sammeln Überstunden und werden gestresster/krank
  • die Kunden warten länger auf Termine und Abarbeitung
  • möglicherweise leidet auch die Arbeitsqualität darunter
  • Arbeitssuchende finden keinen Job
  • ein gebautes Haus zieht ja nach dem Bau immer auch Folgeaufträge hinter sich her, weshalb man die meisten Gewerke auch so immer wieder braucht
  • letztendlich wird die ganze Wirtschaft angekurbelt
  • gute Qualität hat ihren Preis, nicht nur „billig“ wird gekauft

Daher finde ich, dass dies dafür spricht, dass mehr Leute eingestellt werden müssen!

O.k., aber hier jetzt mal genug Schwarzmalerei! Zurück zu unserem Abwasseranschluss:
Zum Glück hat unsere Tiefbaufirma den Abwasseranschluss noch am Donnerstag vor Ostern korrekt angeschlossen, was wir beim Feierabend am aufgelockerten Sand erkannten. Unsere Unterlagen ergeben, dass wir alle Pläne von ECO-System Haus an die Tiefbaufirma weitergeleitet haben. Aus einem geht dieses Extra-Rohr meines Erachtens auch hervor. Sollten wir eine Rechnung erhalten, werden WIR diese bestimmt nicht bezahlen!

Abwasser-Problem Update

Soeben rief mich die Tiefbau-Firma an, die im November 2013 unseren Wasser- und Abwasseranschluss hergestellt hat. Der Chef steht gerade am Haus und vermutet, dass hier an der Stelle ein weiteres Leerrohr mit Abwasser aus dem Haus führt, welches auf seinem Plan nicht eingezeichnet war. Uns war dies auch nicht bewusst, da dies in dem uns von ECO-System Haus erhaltenen Plan nicht eingezeichnet ist. Das Positive daran ist, dass die Tiefbaufirma dieses eventuell sogar heute noch ausbessern kann. Sollte es nicht klappen, dann in der Woche nach Ostern.

Abwasser-Problem

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass so etwas sein könnte. Nach dem Duschen haben wir draußen vor dem Haus immer ein „Wasserloch“. Zunächst habe ich es Sylvia nicht geglaubt und schob es auf den Regen. Gestern abend nach dem Duschen habe ich es kontrolliert, und, ja, dort steht das Wasser, mit Schaum vermischt, am Hausrand. Siehe Foto:

Abwasserproblem

Abwasserproblem

Langsam passt ja alles zusammen: Am Anfang lief auch das Wasser aus der Dusche fast gar nicht ab, unser Sanitär-Experte konnte sich das Phänoment auch nicht wirklich erklären, so dass er extra eine „Zwangsentlüftung“ im HTR nachträglich anbrachte. Meine erste Begegnung mit der Stelle war trockener Natur: Ich lief dicht am Haus lang und sackte an der Stelle etwas ein. Ich dachte mir nichts dabei, außer „Ist ja klar, beim Legen der Hausanschlüsse für Wasser, Abwasser bzw. Strom wurde das Erdreich nicht verdichtet.“ Aber nun stellt sich die Sache ganz anders dar. Der Tiefbauer, der uns an das Trink- und Abwassernetz angeschlossen hat, hat sich dazu leider heute noch nicht gemeldet. Der Sanitär-Fachmann vermutet, dass evtl. einer der Abflüsse nicht an das Kanalnetz angeschlossen wurde. Glücklicherweise handelt es sich offensichtlich nur um die Dusche. Ich muss mal telefonieren…