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Küchen-Arbeitsplatte fachgerecht zerteilt

Für unsere Küche haben wir uns eine hübsche dunkelblaue Arbeitsplatte aus glitzerndem Quarzstein ausgesucht. Die Anlieferung und Montage der Arbeitsplatte war übrigens bereits am 06. März 2014! Da das Material das letzte verfügbare in Europa war, mussten wir uns beim Kauf (06.09.2012!) relativ rasch entscheiden, um dieses für uns zu sichern. Nach Montage der Küche musste zunächst ein Aufmaß für diese Arbeitsplatte erstellt werden, d.h. noch einmal alles detailliert nachgemessen werden. Welche Maße stimmen schon 1:1 millimetergenau wie geplant?! Dabei wurde auch die Frage gestellt, was mit dem „Verschnitt“ passieren solle. Unsere Antwort war: Wir wollten die „Reste“ gerne behalten, weil es so ein hübsches Material ist, welches wir möglicherweise irgendwann dekorativ einsetzen könnten. So weit so gut. Nur als dann bei Anlieferung der Tischplatte die Monteure ein 3 x 0,50 m großes Teilstück ablegten und fragten, wo wir das hinhaben wollen, musste ich passen. Dazu muss man wissen: Es hatte ein Eigengewicht von mind. 50 kg, und der momentan einzig mögliche Ablageort für derartige Dinge ist unser Spitzboden. Der Zugang zum Spitzboden ist durch die Leiter im Vergleich zur Treppe etwas erschwert. Da wir keinen weiteren Schaden an unserer Einrichtung mehr gebrauchen konnten, wurde entschieden, die Platte draußen im Terrassenbereich vor dem Haus hinzulegen. Dies war natürlich, auch nach Aufbocken auf Holzkeile sowie Verpacken in Luftpolsterfolie, keine Dauerlösung. Wir haben uns belesen: Der Stein soll weder feucht werden noch unter direkter Sonneneinstrahlung stehen. Auf die Frage, warum so ein großes Stück geliefert wurde, kam nur die Antwort: „Das hätte man vorher extra ansagen müssen.“ Wir fragen uns öfter, ob nicht auch mal irgendjemand außer uns mitdenkt.

Also musste dieses große Teil irgendwie zerkleinert werden, in mindestens drei Teile, um alles tragen zu können. Die Beschreibungen im Internet, wie man so etwas macht, schienen für mich selbst keine praktikable Lösung zu ergeben. Meine neue Stichsäge wäre mit dem Job überfordert gewesen, eine Flex hätte nur mit einer speziellen „Diamant-Scheibe“ einen Sinn, des Weiteren nur nass, und mit Schutzkleidung. Also: Warum gibt es denn Fachleute für alles?

Auf Nachfrage bei der Küchenfirma wurde uns jemand empfohlen. Die beiden kamen heute morgen vorbei, legten die Platte auf zwei Holzböcke und flexten los. Es war höllisch laut, und staubte reichlich. Anschließend brachten die beiden netten Herren die nun drei Teile auf unseren Spitzboden. Die Aktion kostete uns dann aber leider wieder mal ein paar Euro, die man sicher hätte sparen können. So sah es aus:

Zerteilen der Küchenplatte

Zerteilen der Küchenplatte

Umzug 24. Februar 2014!

Montag, den 24. Februar 2014 ziehen wir um. Wir sind seit Tagen kräftig am Einpacken und Wegwerfen (und einiges über Ebay verkaufen). Auch wenn uns das Haus schon vor zwei Wochen von der Hausbaufirma übergeben wurde, gibt es immer noch so einige Restarbeiten, die nun von uns zu überwachen sind. Betroffene Gewerke: Sanitär, Fliesenleger und (wie immer) der Elektriker. Unser Maler ist morgen den vorerst letzten Tag im Haus. Gestern wurde die Küche geliefert, heute wurde sie montiert. Auch dies ist aber noch nicht fertig, da wir eine Küchenarbeitsplatte aus Stein haben. Dafür kam heute jemand das Aufmaß nehmen, voraussichtlich wird die Arbeitsplatte am nächsten Freitag montiert. Zum Glück haben wir ab Montag zwei Wochen Urlaub. Oberstes Ziel ist es, schnell alles einzuräumen und „lebensfähig“ zu werden, und parallel bis Mittwoch unsere alte Wohnung komplett zu räumen und auf „keine Renovierung“ zu hoffen, was bei uns aufgrund der Formulierung im Mietvertrag so sein müsste. Aber wie Vermieter halt immer so sind, wir werden sehen.