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Telefon- und DSL-Anschluss läuft!

Lange hat es gedauert, aber seit gestern haben wir tatsächlich einen Festnetz- sowie Internetanschluss am Haus. Eine 16000er-Leitung liegt auch an und kann nun endlich auf alle möglichen Geräte verteilt werden. Telefontechnisch haben wir nun dank IP-Technik zwei Anschlüsse mit drei Telefonnummern. Wie das im Einzelnen genau funktioniert, werden wir in den nächsten Tagen genauer herausfinden. Auch werden wir die Nummer in Kürze an Freunde und Familie mitteilen. Ohne Festnetz haben wir zugegebenermaßen nicht mehr so häufig mit anderen telefoniert, für gemütliches längeres Quatschen finden wir das Handy nicht so angenehm. Aber das kann sich jetzt wieder ändern!

Telekom!

Unser Telefon- und Internetanschluss ist jetzt tatsächlich in Sicht! Nach einigen Telefonaten in dieser Woche mit der Bauherrenhotline haben wir nun den Bereitstellungstermin 13. Mai 2014 in der Zeit zwischen 16 Uhr und 18:30 Uhr.

Hintergrund: So wie ich das verstehe, ist offensichtlich der Umzugsprozess bei der Telekom aus dem System gefallen, da er zu lange gedauert hat. Dazu passt die Frage des Hotline-Mitarbeiters, ob der alte Anschluss jetzt abgeschaltet werden kann. Immerhin sind wir bereits zu Ende Februar 2014 ausgezogen. Also wurde der Umzugsprozess im Telekom-System noch einmal gestartet, und plötzlich läuft es! Hier dazu noch zwei widersprüchliche Aussagen von der Bauherrenhotline:

  • Eine Mitarbeiterin: „Sehr gut, dass Sie anrufen, weil: Wenn Sie jetzt nicht angerufen hätten, dann wäre bis Weihnachten nichts passiert.“
  • Ein anderer Mitarbeiter: „Eigentlich ist bei dem ganzen Prozess Ihre Mitwirkung nicht erforderlich, das läuft alles von alleine.“

Das klingt nach einer durchdachten und effizienten Organisation 😉 . Dass es funktionieren wird, glaube ich auch erst, wenn das Freizeichen im Hörer ertönt, bzw. die ersten Bits über die Leitung strömen. Ich habe Verständnis dafür, dass es eine Weile mit dem Anschluss gedauert hat. Schließlich musste das Netz erweitert werden, d.h. es wurde tatsächlich die ganze Straße aufgegraben. Ob dieser Vorgang gesamt 11 Monate in Anspruch nehmen musste, sei mal dahin gestellt. Was aber nicht in Ordnung war, war die fehlende Kommunikation in der ganzen Zeit. Lediglich am Anfang kamen immerhin noch Briefe, in denen neue „Mond-“ Termine mitgeteilt wurden.

Gut Ding will Weile haben…

Die Gestaltung unseres Gartens haben wir inzwischen auf das nächste Jahr verschoben. Die Kosten durch eine Fachfirma belaufen sich auf eine fünfstellige Summe. Das können wir momentan nicht aufbringen; die letzten Handwerkerrechnungen haben ein großes Loch in unseren Geldbeutel gefressen. Aber so können wir die Kosten im nächsten Jahr einfacher von der Steuer absetzen, da es dann ein Garten an einem bereits bewohnten Haus ist.

Welche Schäden oder Mängel warten noch auf Behebung?

Versicherungsschaden durch Umzugsfirma

  • Glasplatte des Schreibtisches zerstört, wir warten bereits über einen Monat auf ein Angebot für die Versicherung. Ich werde nun einen anderen Glaser anfragen.
  • Behoben wurde bisher einzig der Fliesenschaden. Wir warten noch auf die Behebung durch unseren Maler (hat offensichtlich zurzeit volles Auftragsbuch) und Treppenbauer (wer weiß?)

Hausmängel

  • Der Duschablauf funktioniert nicht richtig. Das Wedi-Element weist nicht genug Neigung auf, bzw. die verlegten Steinplatten werden bald durch unseren Fliesenleger abgeschliffen, damit das Wasser auch komplett den Weg zur Rinne findet. Wie so oft heißt es hier „Alle haben es richtig gemacht, und doch funktioniert es nicht richtig.“
  • Die durch die während der Bautrocknung durch Feuchtebildung beschädigte Bodeneinschubtreppenklappe soll getauscht werden. Auch dies ist wohl keine einfache Sache. Der Trockenbauer möchte das nicht und versucht, ob man dies nicht ohne Austausch instandsetzen könnte. Die Position von eco-Haus ist hierbei uneindeutig. Den Bauleiter haben wir noch mal erinnert, wir warten…
  • Seit ein paar Tagen läuft die Fußbodenheizung im Wohnzimmer und Küche nicht mehr. Rufe morgen Sanitärinstallateur an.
  • Wie ein Bekannter mitteilte, fehlt in unserem Stromsicherungskasten eine elementare Kunststoffabdeckung mit Verplombung am Stromeingang. Der Kontakt mit dieser Stelle führe zum sofortigem Tod. Nun ist mir noch nicht klar, ob hier EON oder Hausbaufirma/Elektriker die Ansprechpartner sind. Ich werde aber wohl erst einmal ECO-Haus anfragen.

Telefon/DSL

Des Weiteren haben wir nun eine Telefonanschlussdose im Haus, und der Anschluss wurde auch vor dem Haus an der Straße angeschlossen. Außerdem wurde die Hauptstraße auf 400m Länge aufgerissen und ein neues Kabel gezogen. Somit wäre wieder die Telekom am Zuge, die sich aber wie gewöhnlich nicht meldet. Immerhin haben wir einen technischen Ansprechpartner bei der Telekom, den wir regelmäßig auf Handy nerven können. Und die Grundgebühr wird auch weiter fleißig abgezogen, was aber eines Tages gutgeschrieben werden soll (Vertrauen!).

Zaun

Morgen wird von einer Brieselanger Metallbaufirma unser Zaun zum Wald gebaut. Ein Tor ist auch enthalten für unseren privaten Waldzugang.

Ansonsten: Unser Müll wird regelmäßig abgeholt, an das System muss man sich als Stadtmensch und vormals Mieter erst einmal gewöhnen; wir haben uns die Tage der Abholung der verschiedenen Tonnen oder Säcke im Kalender markiert. Papier wird nur einmal im Monat abgeholt, und Restmüll sowie Gelber Sack alle zwei Wochen, was aber auch völlig genügt. Wir müssen nur immer daran denken, abends die Mülltonnen nach vorne zur Hauptstraße zu stellen.

Mittlerweile fahre ich durch die gute Bahnanbindung nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit, für April habe ich mir sogar eine Umweltkarte geholt. Eine Stunde benötigt man so oder so bis Berlin-Neukölln. Aber für mich als jahrelangen Autofahrer ist es nun mal an der Zeit und auch ein Genuss, den Auto- und Staustress loszuwerden. Sicher, die Bahn kann auch manchmal Stress bedeuten, aber die Regionalbahn ist etwas angenehmer als U- oder S-Bahn.

Unser Burggraben …

Warum der Titel? Naja, das war mein erster Eindruck, als ich unser Grundstück heute sah. Aber als Leser mehrerer anderer Hausbau-Blogs konnte ich mir schon denken, dass das die Gräben für die heute noch kommenden Streifenfundamente sein mussten.

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Aber: Mein heutiger Besuch des Grundstückes diente in erster Linie dazu, unserem Rohbauer das Wasser-Standrohr zu übergeben, damit ab morgen schon einmal Bauwasser verfügbar ist. Das Stromthema bleibt wie gehabt. In dieser Woche möchte uns freundlicherweise noch unser Bauleiter mit einem Generator aushelfen, für die nächste Woche (nur von Montag bis Mittwoch, ab Donnerstag soll ja der „richtige“ Strom kommen) soll wegen stromfressenderer Gerätschaften ein etwas größerer Stromerzeuger für den Strom sorgen. Dies übernimmt dann derjenige,

  • der trotz seiner beruflichen Nähe zu dieser Branche es geradezu sträflich vernachlässigt hat, sich rechtzeitig (bereits bei Bauantrag im Januar 2013) bei der regionalen Konkurrenz um Baustrom zu kümmmern, sowie
  • der diese Zeilen schreibt und sowieso gerade -rein zufällig- Urlaub hat

→ Ich 😎 . Ich habe mich heute umgeschaut, und denke, dieses Teil dann bei Zeppelin Rental in Falkensee zu mieten. Immerhin 80 kg wird es wiegen. Guter Laden für alle, die mal Baumaschinen benötigen.

Ansonsten habe ich heute der Telekom mitgeteilt, dass ich statt des Standard-(analog)-Anschluss gerne doch lieber den „IP-basierten“ hätte. Dafür sprechen ein paar Punkte wie u.a. mind. zwei Telefonleitungen und 3-10 Rufnummern. Vergleichende Übersicht siehe hier! Erschrocken hat mich dann allerdings doch die Aussage des Mitarbeiters von der Bauherrenhotline, dass die Telekom am 30.11.13 unseren Anschluss in Berlin abschaltet, um ihn dann am 01.12.13 in Brieselang zu aktivieren. Eine Übergangsphase ist beim Umzug mit der Telekom nicht vorgesehen. Aber diesen gewünschten Umzugstermin kann man bei Bedarf noch ändern lassen, was wir dann bestimmt noch tun werden, wenn wir mehr wissen.

Alle Nachbarn kennengelernt

Heute waren wir an unserem Grundstück, und konnten bei der Gelegenheit alle Nachbarn kennenlernen. Die Deutsche Telekom benötigt die Unterschriften aller Eigentümer der Privatstraße auf dem sog. „Grundstück-Nutzungsvertrag“, damit sie die uneingeschränkten Nutzungsrechte der Leitungen darunter erhalten kann. Für die Telekom ein gutes Geschäft, erhält sie doch diese Leitung unter unserer Privatstraße dadurch kostenlos. Im Gegenzug brauchen wir uns dann aber nicht um diese Leitung zu kümmern, sollte mal eine Störung vorkommen.